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Die Philosophie & Methodik von Hafengebell

Hunde sind, genau wie wir Menschen, höchst soziale Säugetiere und sie leben so eng wie kaum ein anderes domestiziertes Tier an unserer Seite. Sie schlafen heutzutage in unseren Betten, begleiten uns zur Arbeit und ersetzen auch in vielen anderen Bereichen oftmals den Sozialpartner Mensch beinahe gänzlich. Dies gilt es natürlich nicht nur positiv, sondern vor allem auch kritisch zu betrachten. Vor allem, weil wir ihnen unsere Lebensweise aufzwingen und ihnen diesbezüglich kaum eine freie Wahl geben: eine riesengroße Verantwortung für uns.

 

Auch, wenn Hunde die Welt primär mit anderen Sinnen als Menschen wahrnehmen, anders denken und vermeintlich leicht abzurichten sind (bspw. per Konditionierung über Futter), sind sie mit Nichten weniger intelligent und schon gar nicht weniger wert. Der tierethische Aspekt steht bei Hafengebell immer an erster Stelle. Dass Mensch und Hund sich in ihren tierischen Eigenschaften durchaus sehr ähnlich sind, der Hund aber immer ein Hund und der Mensch ein Mensch bleibt, wollen wir ganz besonders im Blick behalten. 

 

 

 

 

Ob es nun um einen Welpen, einen Hund aus dem Tierschutz, einen älteren Hund oder einen wilden Jungspund geht: ich unterstütze jeden Menschen dabei, die Herausforderung anzunehmen, seinen Hund besser zu verstehen und das Hund-Mensch Verhältnis ganzheitlich zu verbessern.

„Problemverhalten“ adé?

Abwarten. Manchmal muss man gewisse Verhaltensweisen eines Hundes auch so akzeptieren lernen, wie sie sind. Schließlich spielt der Part, den der Mensch einnimmt, eine nicht außer Acht zu lassende Rolle. Wir stülpen unseren Hunden eine menschengemachte Gesellschaft über und verlangen von ihnen, sich nach unseren Regeln und Sitten zu verhalten. Für unsere Hunde ist dies ein oftmals nicht zu leistender Drahtseilakt.

 

Ich möchte Menschen ermöglichen, ein stressfreies und entspanntes Leben mit ihrem Hund zu führen. Denn viel wichtiger, als ein Problem ad hoc lösen zu wollen ist es, die Ursachen zu erforschen, statt nur die Symptome zu abzustellen. Es gibt auf beiden Seiten Grenzen, die akzeptiert werden müssen. Das heißt nicht, dass man an gewissen Verhaltensweisen nicht dennoch arbeiten kann. Manchmal dauert es eben nur länger, die Rückschläge sind herber und man benötigt die verschiedensten Werkzeuge, um das gemeinsame Leben zu managen. 

Ich strebe keine Wunderheilungen an und gebe keine illusorischen Versprechen ab.

Das Vergnügen an der gemeinsamen Arbeit steht für mich absolut im Vordergrund. Es darf gelacht, geweint, vor Freude gejauchzt und auch mal an sich selbst gezweifelt werden. Hauptsache wir erkennen unsere menschlichen Stärken und Defizite, reflektieren unser Verhalten und versuchen aus unseren Fehlern zu lernen, um es im Folgenden nach und nach besser zu machen.

Jeder Hund hat ein Recht darauf, als Individuum gesehen und annährend artgerecht behandelt zu werden. Genau deshalb arbeite ich niemals nach einem fixen Trainingsplan oder nach den immer gleichen Methoden.

Canisophie ist eine Wortneuschöpfung aus den Begriffen Canis (lateinisch: "Hund") und Philosophie ("die Liebe zur Weisheit"). Man könnte es also sehr vereinfacht als "Die Liebe zu Hunden" interpretieren, gemeint damit ist aber vor allem das Bestreben danach, möglichst viel (wissenschaftlich fundiertes) Wissen über und eine reflektierte, nicht personifizierte Sicht auf Hunde zu erlangen und weiterzugeben. 

Meine Herangehensweise fußt auf allen vier Quadranten der Lerntheorie. Jedoch distanziere ich mich davon Methoden zu vermitteln, die darauf beruhen, dem Hund durch extra hinzugefügte Schreck- oder Störreize (wie z.B. einem Leinenruck, Leinenwurf, einer "Rütteldose", Wasserpistole oder einem Kniff ins Fell) ein Verhalten abzugewöhnen. Ich orientiere mich vornehmlich an der Methode des natürlichen Lernens. Dies setzt sich vor allem aus dem Lernen am Modell und durch Nachahmung zusammen. Unsere Körpersprache und Stimme sind mächtige und absolut ausreichende Werkzeuge, die es zu lernen gilt, zum richtigen Zeitpunkt und im richtigen Maße einzusetzen.

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Ann-Kristin

Ann ist Gründer und Inhaber von Hafengebell und dem Kiezköterklub. Seit 2015 hat Ann es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Menschen und ihren Hunden dabei zu helfen, ein harmonisches Miteinander zu verbringen. Bevor Ann diesen Berufsweg eingeschlagen hat, arbeitete Ann in der Hamburger Theaterlandschaft und studierte von 2010-2017 Philosophie im Bachelor & Master. Anns erster Hund "Bonnie" (Mops/Chihuahua) zog 2012 als Welpe ein, danach kam "Lasse" (Dank Svensk Gårdshund) 2018 als 2-jähriger "Problemhund" dazu und als drittes im Bunde dann "Donald" (Alaskan Husky) 2021 als 7-jähriger Schlittenhund Pensionist. Donald musste leider am 9.12.25 aufgrund eines schweren Krebserkrankung eingeschläfert werden. Lasse lebte mehr als 8 Jahre bei Ann und durfte im Frühjahr 2026 - in ein für ihn besser passendes Zuhause - umziehen. Am 15.12.25 holte Ann die Hündin Flaks aus Norwegen ab. Flaks ist 1/4 Siberian & 3/4 Alaskan Husky und war zu diesem Zeitpunkt knapp 12 Wochen alt. Dem kleinen Wildfang steht früher oder später ein Leben als Schlittenhund bevor. Im Sommer 2026 adoptierte Ann wieder einen aussortierten Alaskan Husky von einer großen Huskyfarm in der norwegischen Finnmark. "Kompis" ist 3 Jahre alt und ein echter Kuschelbär. Im Bereich Hundetraining und Hundeverhaltensberatung legt Ann insbesondere Wert darauf, die Kommunikation zwischen Mensch und Hund zu schulen und zu verbessern. Der artgerechte und respektvolle Umgang mit Hunden liegt Ann dabei besonders am Herzen. Das Wohlbefinden von Mensch und Hund steht immer an erster Stelle. Welpen einen guten Weg als Alltagsbegleiter für ihre Menschen zu ebnen ist ebenso ein Hauptanliegen, wie das Training mit Hunden, die bereits älter sind und gewisse Verhaltensauffälligkeiten und Problematiken entwickelt haben. Neben der praktischen und theoretischen Qualifikation zum Hundetrainer und einer anschließenden Festanstellung in einer Bonner Hundeschule von 2015-2018, hat Ann sich stets durch wissenschaftlich fundierte Seminare und Vorträge weitergebildet und führt dies selbstverständlich kontinuierlich fort. Das tägliche Betreuen der verschiedensten Hunde gehörte dabei von Anfang an dazu. Von Juni bis September 2020 hat Ann rund 4 Monate lang verschiedenste Schlittenhundekennel im hohen Norden Europas bereist. Nach 3 Wochen bei einem Musher mit Siberian Huskys in Schweden und fast 3 Monaten bei diversen Mushern mit Alaskan Huskys und Eurohounds (Europäischer Schlittenhund) in Norwegen, kennt Ann sich inzwischen sehr gut in der Welt der nordischen Hunde aus. lm Februar 2021 hat Ann den nun pensionierten Alaskan Husky Donald aus Norwegen abgeholt, der bis zu seinem Einzug sein Leben lang als Nutztier ausschließlich im Zwinger gelebt hat. Hafengebell gründete Ann im Februar 2021. Von 2018 bis 2021 hieß die mobile Hundeschule noch „pawspective“. Parallel zur Arbeit in Hamburg hat Ann ich von November 2021 bis Januar 2022 auf einer Schlittenhundefarm in Norddeutschland (Dithmarschen), so wie von Februar bis November 2022 auf Sylt, gelebt und als mobiler Hundetrainer gearbeitet. Seit November 2022 ist Hafengebell wieder vollumfänglich im Hamburger Westen zu finden und seit Januar 2024 gehört die Hundetagesstätte Kiezköterklub dazu. Von Juni-August 2026 hat Ann eine Geschäftsreise zur Erschließung des norwegischen Marktes gemacht, um ab September 2026 in Norwegen zu leben und die Hundetagesstätte remote leiten. Das qualifizierte Team hält vor Ort die Stellung und kümmert sich um die Kiezköter. Coachings vor Ort gibt es über Lisa, Ann ist weiterhin online buchbarr, oder live während deines nächsten Norwegentrips. ​ Nachweise und Lizenzen: – Sachkundenachweis Hundetrainer nach § 11 Absatz 1 Nr. 8 f TierSchG (anerkannt durch die Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz) Prüferin: Viviane Theby (Scheuerhof Tierakademie) ​ – Erlaubnis gemäß § 11 Absatz 1 Nr. 8 f TierSchG gewerbsmäßig eine Hundeschule zu betreiben (Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, zuständige Amtsveterinärin Frau Dr. D. Zander) ​ – Sachkundenachweis Hundehaltung nach § 11 Absatz 1 Nr. 3, 8a und 8b TierSchG (anerkannt durch LANUV NRW) ​ – Sachverständiger für die Durchführung von Gehorsamsprüfungen gemäß § 2 Absatz 4 Satz 1 HundeGDVO mit der Aufgabe nach § 9 Absatz 2 Satz 1 HundeG in Verbindung mit § 3 HundeGDVO, die Befreiung von der Anleinpflicht nach erfolgreichem Absolvieren der Gehorsamsprüfung zu erteilen (Freie Hansestadt Hamburg, Behörde Justiz und Verbraucherschutz)

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